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Queere
Monster
Vortrag von Uta Scheer
Raum-
und Zeitänderung!
Der
Vortrag beginnt um 20 Uhr
und findet in ZHG 004 statt!

Die nach globalen
Erfolgen von Filmen wie Brokeback Mountain, Transamerica oder Capote
erhoffte queere Filmrevolution ist ausgeblieben: Nur wenige Jahre
nach diesen Filmen sind kaum mehr weitere Hollywood-Filme mit schwulen,
lesbischen oder transgender Hauptrollen erschienen. Eine positive
Ausnahme bildet sicherlich Milk, aber die meisten aktuellen Darstellungen
von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender kulminieren in
grotesk stereotypen Darstellungen à la Brüno oder Chuck
& Larry. Auch die weltweiten TV-Exportschlager wie House, CSI,
Grey's Anatomy, ER, Fringe, Supernatural, etc. weisen eine äußerst
geringe und immer kleiner werdende Anzahl queerer Charaktere auf.
Im Gegensatz zu diesen (ver)schwindenden Darstellungen Nicht-Heterosexueller
in den international tonangebenden US-Mainstream-Medien haben in
aktuellen Horror-Produktionen queere Repräsentationen Konjunktur
- entweder, wie bereits zu klassischen Zeiten des Horrorfilms, als
queer codierte Monster oder aber auch als HeldInnen (oder beides,
und natürlich auch als Opfer). Da das Horror-Genre als eine
der wenigen großen Produktionsstätten populärkultureller
queerer Sichtbarkeit verblieben ist, ist die kritische Auseinandersetzung
mit diesem zuschauerwirksamen Genre umso wichtiger geworden.
Uta Scheer zum
Themenschwerpunkt des Abends:
In dem Vortrag werde ich neben der Analyse eines zentralen Films
aus dem aktuellen Horror-Genre, Hostel, weitere Horror-Beispiele'
der filmischen und televisuellen Konstruktionen von Queerness vorstellen,
die von US-amerikanischen TV-Serien bis zu französischen und
queeren Slasherfilmen reichen.
Die Referentin:
Uta Scheer doziert an der Universität Göttingen u. a.
zu queeren Themen
innerhalb der Geschlechterforschung.
Der Eintritt
ist frei.
DO.
29.10.09
20 Uhr
ZHG 004 (Zentrales Hörsaalgebäude)
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